Ich lebe meine Vision

Erschreckend enttäuschend genauso wie erstaunlich war meine Erfahrungen mit den heißen Quellen des Landes.

Enttäuschend
Alles was ich mir anschauen wollte, sprich Naturerlebnisse, war mit Zäunen umbaut und man forderte Eintrittsgelder. Und das nicht zu knapp. Zwischen 30 und 50 NZ-Doller für jede der Attraktionen muss man schon einrechnen. Von der Südinsel verwöhnt (meist alles frei und/oder gegen eine freiwillige Spende zu erkunden), habe ich diese Ausgabenseite nicht einkalkuliert und war dementsprechend angesäuert. Und das nicht nur wegen der „sauren“ Luft dort.

Erstaunlich
Das was ich ohne Eintrittsgelder bestaunen konnte, war umso imposanter.

Insgesamt stand der gesamte Tag im Thema des Matsches; so darf natürlich das tägliche Dumpen der Abwässer aus dem Camper an den vorgesehenen Stationen nicht unerwähnt bleiben. Es stellte sich heraus, dass es auf der Nordinsel geradezu eine Herausforderung ist, überhaupt eine der öffentlichen Stationen zu finden. So passierte es, dass ich eher unfreiwillig auch die untouristischen Ecken der Städte und Dörfer kennen lernte.

Nach einem selbstgebastelten gemütlichen Mittagessen im Camper verließ ich Rotorua und zog weiter in Richtung Matamata. Dort hatte ich bereits online eine Tour gebucht…

Matamata wurde nach den Dreharbeiten von LotR nahezu überrollt von interessierten Touristen, die alle den Drehort von Hobbiton/Auenland besuchen wollten. Selbst die iSide (Visitorcentre) wurde in ein Hobbithaus umgestaltet.

Am nächsten Tag wollte ich mich ebenfalls in den Besucherstrom einfügen, durfte aber vorher eine Nacht im „Auenland“ wild campend verbringen.

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